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Ford Focus RS Le Mans Classic Drucken E-Mail
Ford Focus RS Le Mans Classic: Ein Tribut an ganz große Siege
Nicht weniger als fünf Focus RS Le Mans Classis legt Ford anlässlich der „Le Mans Classic“ auf.

ford focus rs le mans classicDie Mini-Auflage zollt Tribut an die großen Siege von Ford beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans, dessen Geist bei den Le Mans Classic alle zwei Jahre widerbelebt wird: Dann kämpfen die klassischen Sportwagen auf der Originalstrecke des legendären 24-Stunden-Rennens im harten Wettbewerbseinsatz um den Titel - ebenfalls für 24 Stunden.

Zugelassen sind bei den „Le Mans Classic“ - in unterschiedliche Kategorien eingeteilt - nur Fahrzeuge bis zum Baujahr 1979 und nur Modelle, die bereits an den 24 Stunden von Le Mans teilnahmen. In diesem Jahr findet der Event mit den historischen Sportwagen vom 9. bis 11. Juli 2010 statt.

Die Sonderedition des Focus RS Le Mans Classic erinnert an die großen Siege von Ford. Jedes Auto trägt ein einzigartiges Design, das als Hommage an die Farbkombinationen der damaligen Gewinnerfahrzeuge erinnert. Für den starken Vortrieb sorgen 305 PS und 440 Nm Drehmoment, die ein 2,5 Liter großer Turbo-Fünfzylinder generiert. Diese Kraft reicht locker aus, um bei Bedarf 263 km/h schnell zu fahren und in nur 5,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen.

Alle Ford Focus RS Le Mans Classic bestechen durch ein exklusives Interieur. So gibt es unter anderem mit Leder und Alcantara bezogene Recaro-Sportsitze mit einer Kontrastnaht in der Farbe des Exterieurs. Auch der Schaltknauf, der Handbremsengriff und die Mittelarmlehne sind mit Leder bezogen.

Darüber hinaus besitzt jedes Modell der Sonderedition eine durchnummerierte Plakette auf dem Armaturenbrett, welche die Exklusivität des Fahrzeugs bestätigt. Edel ist ebenfalls die im Ausstattungsumfang des Sondermodelles enthaltene „Le Mans Classic“-Uhr, die in einer Auflage von nur 600 Exemplaren produziert wird.

Anfangs liefen die Verhandlungen gut, doch als Enzo Ferrari darauf bestand, dass das Motorsport-Team unter dem Namen „Ferrari-Ford“ fahren soll und bei einem Platzen des Deals nicht als „Ferrari“ an den prestigereichen Indianapolis 500 teilnehmen dürfe, verhärteten sich die Fronten und der Kauf platze 1963. Ford setzte sich zum Ziel, Ferrari auf der Rennstrecke vernichtend zu schlagen.

Ferrari war seit dem Jahre 1960 in Le Mans ungeschlagen, doch 1966 kam Ford mit dem GT40 Mk II und löste sein Versprechen ein: Es war ein Dreifachsieg von Ford und zum ersten Mal in der Geschichte von Le Mans lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei über 200 km/h. Das Siegerfahrzeug erschien ganz in Schwarz mit silbernen Streifen, pilotiert von den Neuseeländern Chris Amon und Bruce McLaren, der später den berühmten Rennstall unter seinem Namen gründete.

 


Die fünf Rennfahrzeuge, denen der Ford Focus RS Le Mans Classic seinen Tribut zollt:

ford focus rs le mans classic red
Ford GT40 Mk II (Gewinner 1966): Am 18. Juni 1966 gab Henry Ford II selbst das Startsignal für die 24. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans. Insgesamt 55 Fahrzeuge begannen das Rennen. Henrys Ford II wollte 1962 wieder in den Motorsportsort einsteigen, insbesondere in die immer populärer werdenden Langstreckenrennen. Um möglichst schnell vorne mitfahren zu können, plante Ford, Ferrari aufzukaufen; denn die Italiener dominierten in den Jahren zuvor das Rennen von Le Mans.
ford focus rs le mans classic black Ford GT40 Mk IV (Gewinner 1967): Ferrari wollte Revanche und schickte den imposanten 330 P4 ins Rennen und es entwickelte sich anfangs ein gnadenloser Kampf mit dem Ford GT40 Mk IV. Doch der rot-weiße Ford GT40 Mk IV mit seinen US-amerikanischen Fahrern Dan Gurney und AJ Foyt zog dem Ferrari davon. Ford setzte bei der Durchschnittsgeschwindigkeit von 218 km/h einen neuen Maßstab.
ford focus rs le mans classic gulf Ford GT40 (Gewinner 1968 und 1969): Unvergessen ist der Ford GT40 im berühmten „Gulf Oil“-Outfit in Hellblau und Orange, das auch ein Modell des Ford Focus RS kennzeichnet. Ford war nicht direkt als Hersteller beteiligt, erteilte allerdings seinen Segen für das JWA-Team von John Wyer, das sich 1968 einem harten Wettbewerb mit Porsche und Alfa Romeo gegenüber sah. Doch Pedro Rodriguez (Mexiko) und Lucien Bianchi (Belgien) gewannen mit ihrem Ford GT40 klar vor einem Porsche 907 und drei Alfa Romeo 33/2.

Im Jahre 1969 wurde der Wettkampf intensiver als je zuvor. Porsche war mit dem 908 und dem neuen 917 vertreten, Matra mit dem 630/650 und Ferrari mit dem 312P - allesamt richtig schnelle Sportwagen und Aspiranten auf den Sieg. Der Ford GT40, pilotiert von Jacky Ickx (Belgien) und Jackie Oliver (Großbritannien) gewann zum vierten Mal in Folge - jedoch mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur 120 Metern vor dem Deutschen Hans Hermann im Porsche 908.
 ford focus rs le mans classic capri Ford Capri RS 2600 (Gewinner der Tourenwagen-Klasse 1972): Der von 1969 bis 1986 gebaute Ford Capri sorgte bei der europäischen Tourenwagen-Meisterschaft und den 24 Stunden von Spa-Francorchamps mit zahlreichen Siegen für Furore. Diverse Rennfahrergrößen fuhren für Ford im Capri, wie z. B. Jochen Mass, Hans Stuck, Klaus Ludwig und Niki Lauda.
    

Im Jahre 1972 sollte ein blau-weißer Ford Capri RS 2600 die Tourenwagen-Klasse der 24 Stunden von Le Mans gewinnen und im Gesamtklassement sogar den 10. Platz belegen. In das Volant griffen die Fahrer Gerry Birrell (Großbritannien) und Claude Bourgoignie (Belgien).
 ford focus rs le mans classic white Ford GT40 Mk II Ecurie Ford Frankreich (1967): Der letzte Ford Focus RS Le Mans Classic ist keinem Gewinnerfahrzeug von Le Mans gewidmet, dafür einem bekannten französischen Rennfahrer. Im Jahre 1967 schlossen sich die Freunde Jo Schlesser und Guy Ligier zu einem Team zusammen, um das 24-Stunden-Rennen von Le Mans in einem Ford GT40 Mk II zu bestreiten.

Ein früher Abflug nach 13 Stunden beendete das Rennen, doch die Farbkomposition gefiel den Zuschauern: Der Ford GT40 Mk II fiel durch seine weiße Lackierung und einen mittig angebrachten blauen Streifen auf, der außen von zwei feinen roten Streifen flankiert wurde - die Farben der französischen Nationalflagge.

Schlesser war ein erfolgreicher Tourenwagen- und Sportwagenfahrer, der sogar drei Formel-1-Rennen bestritt. Beim Grand Prix von Frankreich 1968 in Rouen-Les-Essarts verlor Schlesser die Kontrolle über seinen Honda RS302 und verunglückte tödlich. Der Honda war nicht erprobt und galt wegen seiner Konstruktion und der verwendeten Materialien als gefährlich.
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Quelle:C.Bringmann Speedheads

Ein Video zu den Sondermodellen.

 
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